Unsere Narrenfiguren –
die Seele der Dietinger Fasnet
Die Narrenzunft Dietingen lebt von ihren einzigartigen Figuren, die seit Jahrzehnten das Ortsbild und die Fasnet prägen.
Jede Narrentyp erzählt seine eigene Geschichte, trägt Tradition weiter und bringt ein Stück Brauchtum auf die Straßen. Zusammen verleihen sie unserer Zunft ihren unverwechselbaren Charakter – bunt, lebendig und originell.

Der Dietinger Bär
Entstehung 1990
Der Bär, das Wappentier der Gemeinde Dietingen, soll nach einer Legende dem heiligen Gallus von St. Gallen das Holz zum Bau seiner Einsiedelei herbeigetragen haben.
Dietingen gehörte früher zum Kloster St. Gallen. In Anlehnung an die Beziehung zum Kloster St. Gallen wurde der Gemeinde Dietingen 1968 von staatlicher Seite das Recht verliehen, unser Gemeindewappen mit dem Bären des heiligen St. Gallus zu führen.
Der Bär ist unser einziger Narrentyp ohne Holzlarve, so stilecht wie möglich dem Wappen nachvollzogen.
Bärenväter: Samuel Hirt, Johannes Hirt, Jannick Maier

Der Dietinger Weißnarr
Entstehung 1978
Unser Weißnarr soll auf den Sinn der Fasnet, die Wintervertreibung und die Rückführung des Frühlings und der Fruchtbarkeit hinweisen.
Das mit bäuerlicher Symbolik handbemalte Häs spiegelt dies wider. Auf der Rückseite der Hose sind ein Sämann und eine Schnitterin dargestellt. Die Motive „Mann und Frau“, „Aussaat und Ernte“ spiegeln den bäuerlichen Jahreskreis wider.
Dieses Thema findet sich auch im Kittel mit der Ährengarbe und in der Sonnenscheibe auf der Haube wieder.
Natürlich darf der Bär aus dem Gemeindewappen nicht fehlen, welcher die Vorderseite der Hose ziert. Zudem trägt der Weißnarr ein prachtvolles „Gschell“ mit vier bis sechs Glockenriemen.
Oberweißnarr: Michael Walter

Der Baurama
Entstehung 1980
Unser Baurama ist einfach, wirkungsvoll, unverwechselbar und zugleich stilecht gestaltet. Die Larve orientiert sich am sogenannten „Kleienkotzer“, wie er sich früher in der Mühle fand.
Der markante Gesichtsausdruck wird durch den geknebelten Oberlippenbart zusätzlich betont. Maske, Perücke und der traditionelle Dreispitz bilden eine stimmige Einheit.
Die Kleidung ist bewusst schlicht gehalten: Bauernkittel, Halstuch und eine Hose aus naturfarbenem Sackleinen.
Die närrischen Utensilien wie Holzgabel, Raff oder Fuhrmannspeitsche stammen aus dem bäuerlichen Alltag und verbinden sich zugleich mit typischen Narrenattributen unserer Region.
Bauramanna-Chef: Stefanie Rueß

Die Schreckenberghexe
Entstehung 1988
Der Name “Schreckenberghexe” kommt durch Sagen und Legenden zustande. Schon die Römer und Alemannen sollen sich am Schreckenberg eine blutige Schlacht geliefert haben.
Auch im Mittelalter sollen sich merkwürdige Dinge am Schreckenberg abgespielt haben, auch in Verbindung mit der Neckarburg.
Das Hexenkleid ist sehr einfach und typisch für Hexen gehalten, wobei wir aber großen Wert auf die Einheitlichkeit legen.
Hexenmeister: Alexander Frank & Florian Maier
Kinderhexenmeister: Nadja & Andreas Näger, Veronika & Marcel Walter, Nicole Skok
Unsere Garden und Showtanzgruppe –
Tanzkunst und Freude
Unsere Garden und unsere Showtanzgruppe bringen Rhythmus, Präzision und Freude in jede Veranstaltung!
Unsere Bambini-Garde, Kinder-Garde, Teenie-Garde und Große Garde tanzen, proben und treten regelmäßig beim Kinderball und bei regionalen Umzügen auf. Die Garden vermitteln Tanztechnik, Gemeinschaftssinn und die Freude an der Fasnet.
Unsere Showtanzgruppe „20`UP“ begeistert ihr Publikum an verschiedenen Brauchtums -und Showtanzabenden sowie am heimischen Bürgerball mit begeisterten Choreographien und tänzerischen Vorführungen.
Geleitet werden sie von engagierten Trainerinnen, die Teamgeist und Tradition vermitteln.


Große Garde
Leitung:
Nina Kummer & Kamilla Gondor

Teenie Garde
Leitung:
Hanna Wagner & Lea Fußnecker

Kinder Garde
Leitung:
Mandy Krol & Yvonne Dull-Paduch

Bambini Garde
Leitung:
Elke Pflugleder, Jasmin Rasch & Veronika Walter
